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Irland – „Auf Den Spuren Des Hl. Patrick“

Irland – „Auf den Spuren des Hl. Patrick“

Gemeinsam mit 20 Jungen Erwachsenen und Kaplan Gabriel Bucher waren wir vom 23. – 29. Mai auf Spurensuche des irischen Nationalheiligen. Die grüne Insel mit ihren einzigartigen keltisch- christlichen Kultur, den zahlreichen Klöstern zeigte sich uns die ganze Woche von der sonnigen Seite (zum Bedauern mancher…).
Unsere Reise führte uns am ersten Tag zu dem bekannten Hochkreuz von Monasterboice, welches heute noch mit seinen reich verzierten Bibelszenen beeindruckt. Weiter gings zu den Ruinen von Mellifont Abbey, die unserer Gruppe dann spontan als „eine etwas andere“ Fotoshootingkulisse diente. Filmreif war an diesem Abend auch die Aussicht von der Terrasse des Hotels. Die Ruine von Trim Castle, weltweit bekannt durch den Film „Braveheart“, erstrahlte im Glanz der Abendsonne und bot eine wunderschöne Kulisse für das abendliche Gebet. Frisch gestärkt mit dem typisch irischen Frühstück machten wir uns auf dem Weg nach Downpatrick, um dort im interaktiven Museum mehr über den Hl. Patrick, seinem Leben und Wirken zu erfahren. Der Stall in dem einst der hl. Patrick nach seiner Rückkehr auf die Insel die erste Messe gefeiert hat, ist heute eine kleine, schöne und schlichte Kapelle. Die Saul Patrick´s Kapelle. Sie liegt etwas außerhalb von Downpatrick. Spontan nutzen wir die Gelegenheit, für einen kleinen Abstecher, um dort einen Moment der Stille zu genießen.
Belfast, mit einen beeindruckenden Gebäuden, seiner jüngsten Geschichte lud zum längeren Verweilen ein. In Kleingruppen machten wir uns am Nachmittag auf, die Stadt zu erkunden.
Bevor es am nächsten Tag zum Giant´s Causeway ging. Die unzähligen gleichmäßig geformten Basaltsäulen sind ein beeindruckendes Naturwunder. Gesättigt von den vielen Geschichten rund um das UNESCO- Welterbe führte uns die Reise in eine der ältesten Whiskeybrennereien der Welt, um mehr über die Herstellung des „Wasser des Lebens“ zu erfahren. Natürlich durfte am Ende eine Whiskey-Probe nicht fehlen.
An Fronleichnam flanierte wir durch die geschichtsträchtige Stadt Derry. Nach einem Rundgang über die Stadtmauer freuten wir uns besonders auf die Begegnung und den gemeinsamen Gottesdienst mit der Derry Youth Community. Junge Christen verbringen dort ein gemeinsames Jahr miteinander und engagieren sich in der Gemeinde. Entlang der Küstenstraße machten wir uns auf zum nördlichsten Punkt Irlands Malin Head. Bei irischer Volksmusik die malerische Küsten entlang, war für mach einen Mitfahrer eine besondere Herausforderung.
Am Freitag beschäftigte uns das Thema Auswanderung. Auch ein irisches Thema. Die größte Auswanderungswelle fand im 18. & 19. Jahrhundert statt. Der Ulster Amerikan Folkpark erinnert an die damaligen Lebensumstände in der Alten und Neuen Heimat. Das liebevoll gestaltete Freilichtmuseum lud zum entdecken und nachdenken an.
Nachmittags besuchten wir das religiöse und spirituelle Zentrum Irlands ist die Stadt Armagh mit seinen beeindruckenden Kathedralen und einem gut verstecktem traditionellen Fish´n´chips Restaurant. Das uns von einem Einheimischen empfohlen wurde. Auf unserer Reise durften wir immer wieder erfahren, wie freundlich und aufgeschlossen die Iren sind.
Welche Talente in unserer Gruppe schlummerten, zeigte sich in der interaktiven Ausstellung der St. Patrick´s Kathedrale in Dublin, vom Ikonenmalern bis Baumeister einer Kathedrale war alles vertreten. Von der ruhigen und idyllischen Stimmung auf dem Gelände des Trinity College war in der Old Library beim Books of Kells nicht mehr viel zu spüren. Trotz des großen Andranges hat es sich aber gelohnt, dieses Meisterstück der Buchmalerei mit seinen reichen Verzierungen zu sehen, wenn auch nur kurz. Beeindruckend war auch der gemeinsame Gottesdienst mit der Gemeinde von Whitefriar Street Church und das anschließende Kaffeetrinken im Kaffee des Klosters. An diesem Abend hieß es zum letzten Mal, auf der Speisekarte: Ihr Pfarrer und die Reiseleitung wünschen einen guten Appetit.
Zum Abschluss unserer wunderbaren Reise besuchten wir noch die Klosteranlage von Glendalough und genossen eine Privatführung mit Geschichten rund um den Hl. Kevin sowie einen ausgiebigen Spaziergang am See.
Mit vielen Bildern, Eindrücken, schönen Erinnerungen und dem Wunsch die grüne Insel bald wieder zu besuchen, bestiegen wir den Flieger nach Deutschland.

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